08/04/2018

Happy place

Viele von euch wissen ja bestimmt, dass ich seit dem vergangenen Jahr Psychologie in den Niederlanden (Enschede) studiere und demnach auch dort lebe. Ähnlich wie in jeder deutschen Studentenstadt sind die Mieten unfassbar hoch und man muss sich gut überlegen, ob man wirklich jeden Cent in eine eigene Wohnung stecken möchte – ich für meinen Teil, habe mich nun schlussendlich für ein Zimmer in einer WG entschieden.

Klar! Nicht zu 100% der Herr über seine vier Wände zu sein – das kann immer mal zu Komplikationen und viel dreckigem Geschirr führen. Am Ende des Tages ist aber dann doch ganz schön, wenn man immer jemanden zum Quatschen findet und sich Aufgaben im  Haushalt teilen kann. Wusstet ihr, dass es sogar WG’s mit mehr als 10 Leuten auf unserem Campus gibt? Bei dem ganzen Trubel bin ich wirklich froh, dass das kleine holländische Reihenhaus in dem wir leben, einzig und allein mit uns 4ren auskommen muss.

Einen Trommelwirbel aber nun für den Star dieses Beitrages … mein Zimmer. Ich muss mich nochmal bedanken für die ganzen lieben Worte bezüglich meiner kleinen Abstellkammer. Auch eine ‚Room-Tour‘ wurde von euch gewünscht – da habe ich mir gleich mal die Kamera geschnappt und jeden Winkel für euch festgehalten. Tatsächlich habe ich passend zum Frühlingserwachen mal ordentlich durchgeputzt und das sollte nicht unbeachtet bleiben. Ich hoffe ihr nehmt mir die kleine Angeberei nicht übel :p

Die meisten Möbel in meinem Zimmer sind allerdings nicht mein Verdienst. Meine Vormieterin hat mir Schreibtisch, Regale, Stuhl undundund überlassen und mein Job begann ab diesem Punkt beim Feinschliff: es musste viel rosa und roségold her! Vermutlich könnt ihr auf den Bildern ganz gut erkennen, dass ich hierbei an keiner Ecke gespart habe. Ich bin ein absoluter Fan von minimalistischen Designs – Polaroid-Bilder, Lichterketten, Duftkerzen und eine Weltkarte runden für mich das Ganze aber einfach ab.

Das Beste kommt zum Schluss. Mein Herzstück. Mein karriertes Maiglöckchen (das sagt Mama immer, weil ich nie das haben möchte, was leicht zu haben wäre). Die letzte Ecke meines Zimmer habe ich als Fläche für ein Palettenbett genutzt. Die Maße sind mit 140×180 allerdings ein wenig ungewöhnlich, wodurch wir improvisieren mussten. Finally, habe ich aber doch die gewünschten weiß-lackierten Paletten gefunden die nun das Bettgestell ersetzen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie lange ich schon den Plan hatte endlich ein paar ‚Alternative‘-Vibes in mein Zimmer zubringen. Ich liebe es!

Hoffentlich konntet ihr euch nun einen guten Eindruck von dem machen, was ihr sonst immer nur so auschnittmäßig auf meinen Fotos und Instagram Stories entdecken könnt. Wer weiß was sich hier noch so ändert. Bis zu den nächsten Updates wünsche ich euch allerdings einen tollen Sommeranfang und freue mich euch das nächste Mal aus Budapest zu berichten  

2 Comments

  • Adriana sagt:

    Das Leben in einer WG ist wirklich eine Mischung aus „sich nerven, dass die anderen unsauber sind“ und „dankbar sein, dass man die Abende nicht alleine verbringt“. Finde es richtig schön wie du dein Zimmer eingerichtet hast. So ordentlich und girly. Würde gerne auch dort einziehen! 😛

    • annaxsommer sagt:

      Oh haha ich hab mich vielleicht gefreut über deinen Kommentar <3
      Du triffst das ziemlich genau. Alles hat immer seine Vor- und Nachteile. Freut mich so sehr, dass dir mein Stil gefällt :)) fühl dich gedrückt :-*

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