09/09/2018

Guide to Parookaville

Ich packe meinen Koffer und nehme mit: ein Planschbecken, einen Einhorn-Getränkehalter, ganz viel Glitzer, eine Grillzange, ein Bierpong-Set, vielleicht einen Blumenkranz oder doch eher ein Bandana? Oh! Und auf jeden Fall einen Regenponcho. Na hat hier schon wer erraten wo es hingeht?

Madness, Love & Pure Happiness. Fast 5 Tage raus aus der Zivilisation und rein in DIE Stadt. Eine magische, surreale Stadt gefüllt mit schwingenden Bässen, Riesenrädern und grellen Lichtern. Über ein halbes Jahr haben wir sehnsüchtig auf Parookaville gewartet und fleißig die Daumen gedrückt. Alles was wir wollten waren Top-DJ’s bei bestem Wetter auf Europas’s größter Bühne – & siehe da: A wish come true!

Welche Erwartungen hat man, wenn man wie ich schon SO SO SO lange nicht mehr auf einem Festival war? Was packt man ein wenn es heißt ein Wochenende Camping & nicht zwingend eine Chance zum Duschen? Glücklicherweise waren wir eine gut organisierte Truppe – nun ja bis auf den Rollwagen – Leute, vergesst nie den Rollwagen! Jetzt aber zurück zum Thema: ‚How-to-Parookaville‘. Ein Haufen voller Erfahrungen & Erinnerungen. Mein kleiner Festival-Guide. Enjoy 🙂

Parookaville Facts

19.07. – 23.09.2018 in Weeze (Flughafen Gelände Nähe holländische Grenze, NRW)

der günstigste Full-Weekend-Pass: 280,- / Parkticket: 20,- / Verpflegung für das Wochenende (in meinem Fall & überschlagen): 150,- / auf dem Gelände zahlt man dann mit Token (1 Token = 3 Euro)

ca. 80.000

Martin Garrix, Armin van Buuren, Axwell & Ingrosso, David Guetta, Hardwell, Galantis, Robin Schulz, Steve Aoki, ZEDD, Alle Farben, Felix Jaehn, Jonas Blue, Kungs, Martin Solveig, Timmy Trumpet und viele mehr

Der älteste Gast der Stadt war schon rund 80 Jahre alt & der Gast mit der längsten Anreise kam aus Australien – das Parookaville-Pärchen heiratete direkt zu Beginn des Fesitvals in der ‚Stadt-eigenen‘ Kirche & hatte AlleFarben als Trauzeuge

‚Wer zuerst kommt, mahlt zu erst‘Regel #1 seid früh & zwar verdammt früh. Schon um 7 Uhr morgens gingen die Flunky-Ball-Turniere auf dem Parkplatz los & die ersten Camper stampften durch den Staub an die Kassen. Wichtig: Sonnenschutz! Auch wenn es nur wenige Meter vom Eingang zum Camp sind – bis ihr erstmal euer Zelt aufbauen könnt braucht es viel Geduld & einen kühlen Kopf.

Vergesst das Schleppen. Alles was ihr nicht wirklich SOFORT & super dringend braucht könnt ihr im Penny kaufen. Getränke, Essen, Grill, Pavillon – sogar Looping Louie konnte ich entdecken. Die Festival-Edition vom Penny ist super ausgestattet und wird durchgehend beliefert. Aber: seid gewarnt. Natürlich wollen bei Ankunft ALLE Einkaufen gehen. Die gefürchtete ‚Penny-Schlange‘ müsst ihr in Kauf nehmen.

Ihr habt für 5 TAGE Festival gezahlt und nicht nur die Nächte gebucht. Also spätestens um 14 Uhr sollte es heißen ‚raus aus dem Zelt & Entdecken‘. Schon mittags legen die ersten DJ’s auf und das Gelände hat geöffnet. Ist euch das zu viel? Dann auf zum Mudrunner, dem Swimming-Pool oder dreht eure Runden über den Campingplatz –  die Menschen dort sind Entertainment pur.

Natürlich braucht ihr keinen ‚echten‘ Reisepass für das Festival. Dafür bekommt ihr einen ganz eigenen vom Parookaville ausgestellt. Den könnt ihr Nutzen um an den verschiedensten Stellen Stempel zu ergattern: dreht eine Runde mit der Achterbahn, schreibt euch eine Postkarte oder lasst euch verhaften. Sinn? Nun ja eigentlich keiner aber das ist der Spaß + mir gefällt es x-mal besser als ein Bändchen.

Mit unserer Abreise haben wir den Jackpot gezogen. Natürlich bleibt es euch offen bis Montag zubleiben & in Ruhe abzubauen – umso wahrscheinlicher wird dann aber auch das Verkehrs-Chaos. Sollte es für euch möglich sein, so fahrt am Besten noch nach dem Feiern in der Nacht auf Montag zurück. Wichtig nur: ‚don’t drink & drive‘. Entweder lasst ihr euch abholen oder einer spielt den Fahrer.

Zugegeben: früher war es immer mein Traum einmal das Tomorrowland in Belgien mitzuerleben. Das Parookaville kann allerdings mit seinem Line-Up, der Kulisse und dem gesamten Feeling auf voller Linie punkten, sodass ich nicht das Gefühl hatte etwas zu verpassen. Mal sehen wo es mich dann nächstes Jahr hinzieht – eins kann ich euch aber versprechen – JEDES Festival kann super werden, solange man mit den richtigen Menschen vor Ort ist 🙂

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